Leben wie Du und ich

„Diakoneo“: Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Rothenburg Es ist ein strahlend sonniger Nachmittag in Rothenburg. Ein Arbeitstag wie jeder andere. Mitten im Industriegebiet in der Erlbacherstraße 109 liegt das einstöckige Gebäude der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) „Diakoneo“. Bienenfreundliche Grünflächen und ein Außensitzbereich umrahmen die Arbeitsstätte von Menschen mit Behinderung. Seit 2008 gibt es sie in Rothenburg, die Zweigstelle der „Diakoneo“-Werkstatt Obernzenn, in der Menschen mit Lernschwierigkeiten oder mit körperlichen Beeinträchtigungen eine berufliche Perspektive bekommen können. An beiden Standorten sind 110 Beschäftigte aktiv. Morgens aufstehen und zur Arbeit gehen, eigenes Geld verdienen und Freude am Leben haben, das wünscht sich jeder Mensch. Die „Diakoneo“-Werkstatt ist ein solcher Ort, der es Menschen mit Handicap ermöglicht, eine ganz normale Arbeits- und Tagesstruktur zu erlangen. Ob in der Metallverarbeitung, in der Verpackungsindustrie, bei der Textilveredelung oder im sogenannten „Green Team“, hier finden die Mitarbeiter Aufgaben, die zu ihnen passen und Freude machen. Dabei entstehen in der Stickerei personalisierte Hundehalstücher in vier Größen, fünf Farben und zwei verschiedenen Schriftarten in gold oder rosé. Auch Firmen- oder Vereinsbekleidung können mit Text und Logo bedruckt oder bestickt werden, je nach Kundenwunsch. Auch Einzelaufträge als Geschenk für die Oma sind hier kein Problem. „Die eigentliche Herausforderung bei der Arbeit mit unseren Menschen ist Fähigkeiten und Talente zu finden und zu fördern“, so Willi Ulm, Leiter der Arbeits- und Tagesstruktur (ATS) der „Diakoneo“. Dabei beruft er sich auf das Wirtschafts- und Wahlrecht eines jeden Menschen. Helle Räume, modernste Maschinen und sozial kompetente Betreuer ermöglichen behinderten Menschen mit neuester Technik umzugehen und produktiv zu sein wie jeder andere auch. Gelebte Inklusion Die Werkstätten sind nur die Vorbereitung auf den freien Arbeitsmarkt. Genau das ist das Spezialgebiet von „Diakoneo“-Mitarbeiter Maximilian Schmidt. Er kümmert sich um Praktika und Außenarbeitsplätze. Sind individuelle Stärken und der Arbeitsbereich erst einmal gefunden, kann es losgehen. „Jetzt geht es um die Integration unserer behinderten Mitarbeiter in der öffentlichen Arbeitswelt“, erklärt der Sozialpädagoge mit Masterabschluss. Die Firmeninhaber sind anfangs skeptisch und haben das Gefühl, besonders auf Menschen mit Behinderungen achten zu müssen. Aber wenn sie sich einmal darauf eingelassen haben, merken sie die positive Wirkung auf das allgemeine Arbeitsklima, so die Erfahrung der „Diakoneo“-Mitarbeiter. „Unsere Menschen haben eine hohe Arbeitsmotivation, sind fast nie krank, wollen kaum Urlaub und sind sehr verantwortungsbewusst. Eigenschaften, die sich jeder Arbeitgeber nur wünschen kann“, beschreibt Willi Ulm die Grundeinstellung seiner Werkstatt-Mitarbeiter mit Handicap. Arbeitskollegen ohne Beeinträchtigungen wollen dem natürlich in Nichts nachstehen. „Ziel der Zukunft ist es, ein Netzwerk von Arbeitgebern aufzubauen, die offen sind für die Einstellung unserer Arbeitnehmer“, so Stefanie Zeisel, Abteilungs- und Gruppenleiterin. Auch in wirtschaftlich-logistischer Hinsicht ist für Firmen die Schaffung von Arbeitsplätzen gerade bei Aufträgen mit kleiner Stückzahl interessant. Es lohnt sich kaum, Container mit Arbeitsmaterial für geringe Stückzahlen in die „Diakoneo“-Werstätten zu fahren und sie kurz darauf wieder abzuholen. Neben der Arbeit gehört aber auch die Wohnraum- und Freizeitgestaltung dazu. Barrierefreie Wohnbereiche für Arbeitnehmer in Rothenburg sind offen für Erwachsene mit vorwiegend geistiger und bzw. oder mehrfacher Behinderung. Hier wird auch die Freizeitgestaltung groß geschrieben. Bildungangebote, Urlaubsreisen, sportliche und musische Aktivitäten, aber auch therapeutische Angebote werden organisiert. Die inklusive Theatergruppe „Schau mer X“, die eigene Stücke produziert, mit anderen Ensembles kooperiert und in der fränkischen Mundart-Theaterszene aktiv ist, gehört auch dazu. Für Sportskanonen gibt es die Möglichkeit, bei den Special-Olympics-Sportgruppen mit Basketball, Schwimmen oder Tischtennis aktiv zu werden, die an Veranstaltungen auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene teilnehmen. Die „Offene Hilfe“ (nicht nur in Rothenburg) richtet sich an Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren. Sie organisieren Fahrdienste, Schulbegleitung und professionelle Beratung im Hinblick auf Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten, sozialrechtliche Fragen oder Fragen zur Pflegeversicherung. Im Vordergrund der Unterstützung stehen Selbstbestimmung und Inklusion. Führerscheinprojekt „Was meines Wissens einzigartig ist in mittelfränkischen Behindertenwerkstätten, ist die Zusammenarbeit mit örtlichen Fahrschulen, um den Betreuten die Möglichkeit zu geben, Führerscheine für Gabelstapler, Bulldogs oder gar LKWs zu machen“, so Ulmer und verweist auf die dann bessere Vermittelbarkeit von Menschen mit Behinderungen auf...

Kulinarische Auszeit

Der Biergarten am Hotel Reichsküchenmeister hat eine lange Tradition Im Herzen Rothenburgs mit direktem Blick auf die St.-Jakobs-Kirche lässt sich die Gunst der Stunde wunderbar nutzen. Beschattet von alten Bäumen hat das Hotel Reichsküchenmeister den vielleicht schönsten Biergarten innerhalb der Altstadt. Seit etwa 100 Jahren erleben Einheimische und Gäste hier eine entspannte Auszeit. In dieser Saison ist es besonders schön, denn die Terrasse erstrahlt in neuem Glanz. Corinna und Christoph Rother halten in der fünften Generation an der Familientradition fest, kontinuierlich in das Unternehmen zu investieren und den Standard zu erhalten. Ab Februar bis Ostern kam heuer der Biergarten an die Reihe. Seit 1919 ist das Hotel in Familienhand, ursprünglich als Café mit eigener Konditorei eröffnet. „Wo heute unsere Terrasse ist, war damals ein Gemüsegarten“, erinnert sich Corinna Rother an die Erzählungen ihrer Großmutter. Die großen Bäume, eine Kastanie und zwei Linden, wurden damals gepflanzt. Corinna Rother weiß auch von Überlegungen, die Bäume zu fällen. „Aber da hat sich meine Urgroßmutter schon durchgesetzt“, erzählt sie. Die drei Bäume wurden daher bei der aktuellen Erneuerung des etwa 65 Jahre alten Terrassenbelags besonders liebevoll behandelt. Eingeschalt und gut gesichert hat eine Gartenbaufirma den in die Jahre gekommenen Belag entfernt. Zum Schutz und zur Bewässerung der Bäume wurde ein 2,5 Kubikmeter großes Wasserauffangbecken in den Untergrund eingebaut. Als neuen Belag haben sich die Rothers für Muschelkalkplatten entschieden. Zusätzlich wurde der Seiteneingang zum Garten behindertenfreundlich und gut zugänglich für Kinderwagen und Rollatoren ausgebaut. Für die neue Beschattung mit dezenten Schirmen, die abends illuminiert werden können, mussten eigene Fundamente angelegt werden. Wird in der Rothenburger Altstadt gegraben, werden die Arbeiten von Archäologen begleitet. „Wir haben dann auch historische Fundamente gefunden“, so Christoph Rother. In Bereichen der heutigen Terrasse stand ab 1411 die Michaelskapelle, die Anfang des 19. Jahrhunderts abgebrochen wurde. Die Renovierung des Biergartens, der eigentlich eher ein Gartenrestaurant ist, da die gleiche Speisenauswahl wie im Restaurant angeboten wird, war aber nicht das einzige „Winterprojekt“ des Familienunternehmens. Im angeschlossenen Gästehaus Viktoria wurden neun Bäder komplett erneuert und haben nun alle ebenerdige Duschen. Dazu wurde die Hälfte der Wasser- und Heizungsleitungen im Gebäude ausgetauscht. „Ich kann mich an kein Jahr erinnern, wo in den Wintermonaten nicht die Handwerker bei uns im Haus waren“, erzählt Barbara Niedner, die Mutter von Corinna Rother....

Menschen begleiten

Manuel Raisch – ein Theologe, dem Christen und Nichtchristen wichtig sind Es gibt einen in der Nähe, der macht, was ein Pfarrer so macht, aber ohne eine spezielle religiöse Ausrichtung. Als überkonfessioneller Redner, Autor, Theologe und Coach hat Manuel Raisch Anteil am Leben seiner Mitmenschen in Krisen- und Trauerzeiten aber auch an Freudentagen, wie dem schönsten Tag des Lebens eines künftigen Ehepaares. Aufgewachsen ist er in der Nähe von Blaufelden in einer Familie, in der der christliche Glaube praktisch gelebt wird. „Mit 16 war ich eher rational eingestellt, brach aus dieser behüteten Welt aus und suchte mein Glück in der Punkszene“, gibt der Prediger und Redner zu. In dieser Zeit hat er das Leben eher durch die rationale Brille betrachtet und wandte sich Ende der 90er-Jahre erst einmal einer Ausbildung zum Gärtner zu. Den christlichen Glauben trug er in seinem Kopf mit sich herum, aber nicht wirklich im Herzen. Bis zu dem Tag, an dem Menschen für ihn gebetet haben. Der Glaube wurde für den jungen Mann erfahrbar: „Es war als würde ich spüren, wie sehr Gott mich liebt und diese Gewissheit ist mir bis heute geblieben“, erzählt er. Das mag seltsam klingen, aber seither hat er den stetigen Wunsch, anderen zur Seite zu stehen und wenn möglich, seinem Gegenüber die gleiche Lebensstabilität zu schenken, die auch ihm durch den christlichen Glauben zuteil wurde. Ein Studium zwischen 2007 und 2011 an der Universität Columbia International University zum „Master of Arts“ und anschließend an der „New Covenant International University“ in Florida, zum „Master of Theology“ war nach diesem Erlebnis für Raisch die logische Konsequenz. Arbeit am Mitmenschen Während dieser Zeit startete Manuel Raisch Projekte wie Kneipengottesdienste in der Metall- und Punkszene – ein Milieu, das er selbst aus seiner Jugend kannte. „Wenn die Leute nicht...

Regionalität

Weiterer BAG-Dorfladen in Dombühl Kleine Läden braucht das Land. Bewusstes Einkaufen, regionale Erzeuger stärken und durch kurze Wege etwas für die Umwelt tun: Das wird vielen Bewohnern im ländlichen Raum immer wichtiger. Dorfläden boomen und entstehen im Gegensatz zu den Tante-Emma Läden (Einzelhändler) meist aus Bürgerinitiativen. So auch der Oberländer Dorfladen in Finsterlohr. Mit einer Einladung des stellvertretenden Bürgermeisters von Finsterlohr im Jahr 2010 hat alles begonnen, erzählt der Geschäftsführer der BAG-Raiffeisen eG in Creglingen, Wilfried Kleinschrodt. „Als ich heimkam, war ich Dorfladenbesitzer“, erinnert er sich heute noch sehr gut an diese besondere Begebenheit. Regionale Produkte sind auch das Anliegen der im Jahr 1913 als Genossenschaft gegründeten BAG Raiffeisen eG in Creglingen. Sie gehört zu 100 Prozent ihren Mitgliedern. Traditionell und bodenständig hat sie sich in ihrer über 100-jährigen Geschichte von der reinen Genossenschaft hin zu einem modernen Handels- und Dienstleistungsunternehmen für Agrarprodukte entwickelt. So heißt es auf der Homepage der BAG. Baustoffe, Futtermittel inklusive Beratung und ein umfangreiches Angebot an Haus- und Gartenprodukten ist seither das Geschäft der Genossenschaft. Um die Dorfladen-Idee in Finsterlohr umzusetzen, folgte die Gründung einer GbR, dessen Mitglieder einen Anteil von 200 bis 500 Euro einlegten. Das VR-Bank-Gebäude im Stadtkern wurde mietfrei für das neue Ladengeschäft zur Verfügung gestellt. Seit 2012 sorgt eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach für zusätzliche Einnahmen. Ein Bücherschrank und eine Café-Ecke laden zum Verweilen ein. Dabei sind viele Produkte von Direktvermarktern aus der Region an einem zentralen Ort gebündelt. Das stärkt Produzenten und vereinfacht die vollständige Nahversorgung der Bürger. Aber auch im Wettringer Dorfladen ist die BAG Schirmherr. Mit rund 1 000 Einwohnern machten sich im Jahr 2016 einheimische Frauen für einen Dorfladen stark. Ein ehemaliges Stallgebäude in zentraler Lage am Marktplatz bot sich als Altbaunutzung geradezu an. Neben einem Zuschuss des Amtes für Ländliche Entwicklung...

Kreative Ausbildung

Zukunftsorientierte Studiengänge am Campus Rothenburg Ein überfüllter Hörsaal gehört längst der Vergangenheit an. Am Campus Rothenburg gibt es Think Boxes, ein Kreativ Lab, Academic Dining, digitale Tafeln, helle Räume mit Bühne, knallbunte Drehstühle, Sitzsäcke, Kicker. Was junge Menschen hier mit auf den Lebensweg bekommen, ist prall gefüllt mit Kreativität. Im Jahr 2016 ist der Campus Rothenburg als eine Außenstelle der Hochschule Ansbach an den Start gegangen. Zwei Studiengänge werden in der Tauberstadt angeboten: „Interkulturelles Management“ mit dem Abschluss Bachelor und „Digital Marketing“ mit dem Masterabschluss. Digitale Kompetenzen Deutschland ist geprägt von einem starken Mittelstand, und dessen Produkte sollen konsumiert werden. „Dazu braucht es Menschen, die wissen, wie man internationale Märkte erschließt“, erklärt Prof. Dr. Ritam Garg. Er ist seit 2019 Leiter des Studiengangs „Interkulturelles Management“ und Inhaber der Stiftungsprofessur, die von der Stadt Rothenburg, lokalen Unternehmen und Gemeinden finanziert wird. In sieben Semestern Regelstudienzeit werden den Studenten interkulturelle, betriebswirtschaftliche und digitale Kompetenzen vermittelt. Sprachen, Wirtschaftsmathematik, das Wissen wie Medien und Kommunikation funktioniert, Business Englisch oder Managementtechniken sind nur einige der Module, die das Studium prägen. Mitunter finden Vorlesungen auf Englisch statt, denn früh übt sich, wer einst in einem großen Unternehmen eine Präsentation auf Englisch halten muss. Im Studium können Studenten unter drei Schwerpunkten auswählen: Gastronomie und Tourismus, Handel und Dienstleistung oder Produktion und Handwerk. Ritam Garg und seine Kollegen wollen sowohl ein Verständnis für Kulturen entwickeln als auch das nötige technische und betriebswirtschaftliche Wissen zur Umsetzung von Ideen mit auf den Weg geben. Seit 2020 gibt es auch den Masterstudiengang „Digital Marketing“, den Prof. Dr. Carolin Durst leitet, die auch die Campusleitung innehat. „Full Stack Digital Marketer“ werden dabei ausgebildet. Diese haben dann mit ihrem Abschluss ein umfassendes Wissen, um digitale Marketingkonzepte zu planen, zu organisieren und durchzuführen – inklusive dem technischen Know-How....

Mit Farbe ins Frühjahr

Schicke Mode in den neu gestalteten Räumen von „Zapp Style“ Seit acht Jahren gibt es nun schon den Modeladen „Zapp Style“ am Weißen Turm in Rothenburg. Das Haus mit den Ladenfenstern zu zwei Seiten wird aktuell renoviert und auch „Zapp Style“ hat rechtzeitig zum Frühling ein frisches Outfit bekommen. Die Veränderungen wie ein neuer Holzboden, eine Treppe an anderer Stelle oder neu gestaltete Umkleidekabinen in Rosé mit dezentem Glitzer sind klein, aber fein. Damit ist frühlingshafte Frische eingezogen. Das könnte aber natürlich auch an der Mode liegen. Pastellige Töne, Farben wie ein frisches Sorbet oder knallbunte Hosen mit Neonakzenten liegen Seite an Seite. Der Mix macht‘s „Farbe ist in diesem Frühling ein großes Thema“, erklärt Ladeninhaberin Birgit Zapp. Dabei darf auf ungewöhnliche Art gemischt werden. Der Boho- und Hippie-Style sind auch diesen Sommer angesagt. Die neue Lässigkeit kennt somit keine Grenzen. „Zapp Style“ ist vom Modegrad her eine Boutique, aber „wir gehen auch in die Tiefe“, merkt Birgit Zapp an. Der Größenspiegel reicht von der Konfektionsgröße 34 bis 44. Frauen jeglichen Alters, von 15 bis 85 Jahre, zählen zu den Kundinnen. Ob es nun das ausgefallene Kleid für den besonderen Anlass, die praktische Mode für einen Tag im Büro oder ein lässiges Outfit für das Wochenende ist, „Zapp Style“ hat für jeden Lebensmoment die passenden Kleidungsstücke. Der Modeladen mit einer Art Wohnzimmerflair entpuppt sich daher schnell als Wundertüte. „Die Lage und die Größe sind für uns perfekt“, so die Inhaberin. Das Geschäft ist nicht zu groß, die Kundin fühlt sich geborgen und das modische Angebot ist dennoch scheinbar grenzenlos. Ein Cross-over in der Kombination von Marken gelingt gerade auch durch die Beratung von dem langjährigen Team bestens. Was in großen Modemagazinen vorgestellt wird, ein edles Teil kombiniert mit einem günstigeren Label, bietet auch „Zapp Style“. Mode darf überraschen „Es ist unser Anspruch, die Frauen immer wieder neu zu überraschen“, erläutert Birgit Zapp. Die ausgewählten Marken und Modelle in ihrem Modeladen sind alle handverlesen. Dazu bietet sie ein Sortiment an besonderen Accessoires, Gürteln und Schmuck bis hin zu Grußkarten und neuerdings Büchern an, die zu den aktuellen Modethemen passen. Auch der zum Outfit passende Schuh, direkt aus Italien, findet sich hier. Nach acht Jahren ist „Zapp Style“ zu einem Treffpunkt in Sachen Mode geworden. Sich inspirieren lassen, eintauchen in die Welt der schönen Dinge und deren Strahlkraft in den Alltag wirken lassen, das liegt Birgit Zapp am Herzen. „Wer unseren Laden mag, der ist hier im Paradies“, sagt sie. „Zapp Style“ ist eine feste Größe im modischen Einzelhandel in Rothenburg. Durch den Umbau des gesamten Anwesens am Weißen Turm und den Ausbau der Nebenräume von „Zapp Style“ wie Lager, Büro und Fotostudio ist der Standort auch für die Zukunft bestens gerüstet. Der modische Frühling kann also mit aller Pracht starten. Schicke Lederjacken, Röcke, Kleider, bunte Sommerhosen oder feminine Oberteile, die die Herzen höherschlagen lassen, liegen bereit. „Und Mode ist keine Frage des Alters“, fügt Birgit Zapp an. Mode ist eine Geisteshaltung....