Kammkultur aus der Natur

„Kost Kamm“ hat sich der Nachhaltigkeit und Regionalität verschrieben Kein Reißen und kein Ziepen: Menschen mit langen und dicken Haaren wissen es zu schätzen, wenn der hölzerne Kamm sanft durchs Haar gleitet. Selbstverständlich ist das nicht, denn im Gegensatz zum guten alten Holzkamm kann es vor allem bei billig produzierten Kunststoffkämmen haken. Als einer der letzten Kammmacher seiner Zunft stellt Inhaber Martin Kost in seinem Unternehmen „Kost Kamm“ die traditionellen Frisiergeräte und Haarschmuck aus heimischen Obst- und Hartholz her. Während der Kunststoffkamm in Zeit der Industrialisierung Einzug hielt, blieb das Familienunternehmen dem Rohmaterial Holz treu. Seit mehr als 20 Jahren ist das fränkische Dorf Windelsbach zur neuen Lebens- und Wirkungsstätte der aus Nürnberg stammenden Kammmacherfamilie geworden. Der Kamm war das Ursprungsprodukt des Unternehmens in dritter Generation. Im neugebauten Firmen-Gebäude (erhielt auf der Ligna-Hannover den Holzbaupreis 2019) mit integriertem Ladengeschäft namens „Kostbar“ wurde das Angebot durch viele weitere Produkte der Nachhaltigkeit erweitert. Martin und Ehefrau Anja Kost präsentieren in ihrem Laden eine Vielfalt rund um die Körperpflege, Wellness und ein breites Spektrum an „Wohlfühlaccessoires“ für das traute Heim. Eine wahre Fundgrube für hochwertige Geschenke aus der Heimat. Die in Eigenproduktion hergestellten Kämme, Bürsten, Haarspangen und Schmink-Pinsel für die Dame und die Frisierutensilien und Rasierwerkzeuge für die Bärte der Herren sowie Kinderbürsten mit heimischen Tiermotiven auf dem Holzgriff gehören zum Kernportfolio des Traditionsunternehmens. Der Spruch: „100 Bürstenstriche am Tag“ erinnert an das Wissen aus Urgroßmutters Zeiten. Die Wildschweinborsten ähneln der Struktur des menschlichen Haares und sind in der Lage, das Hautfett aus den Talgdrüsenzellen der Kopfhaut aufzunehmen und bis in die Haarspitzen zu transportieren – viel bürsten bedeutet gleichzeitig Pflege. Die Borsten gibt es in drei Härtegraden und verschiedener Borstenanzahl – für jede Haarstruktur das Richtige. Ihre ergonomische, der Kopfhaut angepasste Form ermöglicht ein gutes Feingefühl für die Haarpflege. Um auch im Internet die individuell passende Bürste für jeden Haartyp zu finden, wird es in Kürze einen sogenannten „Bürstenfinder“ geben. Auch der veganen Kultur der Körperpflege und Faszien-Massage werden die aus Sisal bestehenden Bürsten mit Holzgriffen aus Nussbaum, Buche oder Birnbaum gerecht. Um die Körperpflege und Massage perfekt zu machen, werden Massageöle und aus Pflanzenölen bestehende Seifen angeboten. Künftig bietet die Firma „Kost Kamm“ Displays (Ausstellungsständer und Behältnisse) zur Präsentation der Ware für Wiederverkäufer im eigenen Geschäft an. Für Badeliebhaber und Saunagänger sind Leinenhandtücher und Saunasitztücher aus Dänemark und Finnland der Renner. „Wir fahren gerne im Bus durch die Lande und nehmen nur unsere weichen Leinentücher mit, weil sie im Nu im Wind trocknen“, erzählt Anja Kost. Der Laden hält noch weitere Schätze bereit. Bücher für Kinder oder Koch- und Weinlektüren für kulinarisch Interessierte laden zum Schmökern und Ausprobieren ein. Natürlich dürfen die passenden Spül- und Handtücher aus Naturmaterialien nicht fehlen. Für ein heimisches Ambiente gibt es farbenfrohe Kissen, Tischdecken und Wolldecken aus Naturmaterialien zu einem erschwinglichen Preis. Wer einmal bei der Kamm- und Bürstenherstellung dabei sein möchte, kann sich für eine Führung (je nach Corona-Regeln) unter: www.kostkamm.de anmelden....

Glanzvoll

„na klar!“ – Autopflege mit Herz Wenn die letzten Fröste weichen und die Sonnenstrahlen die Natur wieder erwachen lassen, ist es Zeit, Haus, Garten und auch das geliebte Automobil wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Eine ganz persönliche Betreuung und eine eher außergewöhnliche Pflegeberatung für den Frühjahrsputz des eigenen PKWs findet man in Rothenburg bei der „na klar!“ Autowaschanlage der Familie Bleker. Ein freundlicher Mitarbeiter ist stets vor Ort und übernimmt die Vorreinigung des Wagens mit Aktivschaum, hilft bei der Einweisung in die Waschstraße und berät den Kunden über die verschiedenen Waschangebote. Der Extra-Schutz, ein hochkonzentriertes Glanz- und Konservierungswachs, ist für jede Wäsche für zwei Euro zusätzlich buchbar und versiegelt die Oberfläche des Wagens mit einem länger anhaltenden Tiefenglanz, der sich sehen lassen kann. „Bei regelmäßiger Anwendung wird der Lack auch bei starker Verschmutzung leichter wieder sauber“, so die Empfehlung der Familie Bleker. Die Eigenmarke „na klar!“ soll dem Kunden so viel sagen wie: „natürlich machen wir das für Sie“ und lässt kaum einen Wunsch offen. Gründer Georg Bleker war 17 Jahre lang Pächter einer Nürnberger Waschstraße, bis sich eines Tages die Gelegenheit bot, in Rothenburg eine stillgelegte Tankstelle zu erwerben. Im Jahr 1986 baute die Familie die erste eigene Waschstraße in der Mergentheimer Straße. „Wir wollten beruflich eben vollkommen unabhängig sein“, erinnert sich Elisabeth Bleker. Es war zudem eine Gelegenheit, die Lieblingsstadt der Familie zu ihrer neuen Wahlheimat zu machen. Der Bau der Autowaschanlage mit persönlichem Service dauerte einige Monate, aber die Mühe ist bis heute nicht umsonst gewesen. Es lief so gut, dass bereits in den 90er Jahren zwei neue „na klar!“-Standorte in Feuchtwangen und Ansbach hinzukamen. Alle Anlagen hatten ein anderes Erscheinungsbild. Das sollte sich mit Hilfe einer Werbefirma ändern. Seit 2006 erscheinen alle drei Standorte mit einem neuen Design....

Freie Fahrt mit 16

„Microcars“ bei Steinbrenner Der Führerschein und die damit verbundene Freiheit sind stets ein lang ersehnter Meilenstein für alle 18-Jährige – und mitunter auch für die Eltern, denn das Taxi „Mama“ kann dann mal aufatmen. Neuerdings kündigt sich jedoch weitere Entspannung für den Mobilitätsalltag von Familien an, denn bei der Firma Steinbrenner in Wörnitz gibt es schicke Autos, die schon 15- bzw. 16-Jährige fahren dürfen. In Frankreich haben die führerscheinfreien Leichtfahrzeuge ihre Fans schon erobert. In Deutschland steht der Trend in den Startlöchern. Seit Ende 2020 ist das Wörnitzer Familienunternehmen Vertragspartner der französischen Firma Groupe Ligier. Steinbrenner hat als Autohaus seit Jahrzehnten Erfahrung mit der Marke Peugeot und verbindet zusätzlich den Metallbau und die Landmaschinentechnik unter einem Dach. Nun stehen auf dem Firmengelände noch die schicken, kleinen Flitzer. Der Automobilhersteller Groupe Ligier stellt Leichtfahrzeuge der Marken Ligier und Microcar mit Dieselmotoren her. Ursprünglich hat sich Microcar als ehemals eigenständiger Automobilhersteller auf die Produktion der Leichtfahrzeuge spezialisiert und wurde 2008 von Ligier übernommen. Aktuell sind zehn Modelle, jeweils fünf der Marke Ligier und fünf von Microcar, auf dem Markt. Der Automobilhersteller Ligier war in den 1960er und 70er-Jahren im Autosport erfolgreich und lässt daraus resultierende Erfahrungen nun auch den Leichtfahrzeugen zugute kommen. Alle Modelle sind mit einem Sicherheitsrahmen aus Aluminium ausgestattet. Da Leichtfahrzeuge nur ein Gewicht von etwa 400 kg haben dürfen, muss die Karosserie aus Plastik sein. Der spezielle Rahmen ist daher ein wichtiger Sicherheitsgarant. „Die Autos fahren bis zu 45 km/h schnell und dürfen mit dem Moped-Führerschein gefahren werden“, erklärt Werner Steinbrenner. „Wenn man auf die Bremsen geht, dann steht man. Das ist der Wahnsinn“, fügt er an. Da die Leichtfahrzeuge mit kleinem Kennzeichen gefahren werden, brauchen sie keinen TÜV und es fällt keine KFZ-Steuer an. Selbstständig unterwegs In Bayern dürfen aktuell Jugendlich ab...

Ein gutes Team

Hundeschule Reinjas: Regine Winter lehrt Hund und Herrchen In Zeiten von vermehrter Rückbesinnung auf die familiäre Basis und der Möglichkeit, den Arbeitsalltag ins Homeoffice zu verlegen, ist so mancher Welpe zum neuen Familienmitglied geworden. So süß die jungen Hunde sind, werden sie erst größer, machen sie nicht immer, was das Herrchen sagt. „Ein Hund braucht Regeln, denn ohne Grenzen hat das Tier einfach Stress“, sagt Regine Winter. Und sie kennt sich aus. Seit 30 Jahren hat sie selbst nicht nur belgische Schäferhunde, sondern das Leben mit den Vierbeinern ist ihre Passion. „Ich wollte schon als Kind einen Hund“, sagt sie. Mit Anfang 20 verwirklicht sie nicht nur ihren Traum, sondern eröffnet im Jahr 1998, damals noch in der Region Stuttgart, eine Hundepension mit angeschlossenem Reisebüro. Ihre Grundidee war, dass die „Zwei-Beiner“ ihren Urlaub bei ihr buchen können und sie sorgt sich während der Abwesenheit um die „Vier-Beiner“. „Bis zu 50 Tiere hatten wir zur Hochsaison in der Pension“, erinnert sie sich. Im Jahr 2008 ist Regine Winter mit ihrem Unternehmen ins Fränkische umgezogen: Aus der Hundepension wurde dabei eine Hundeschule und aus dem Reisebüro „Flughunde“ ein Urlaubsangebot für Mensch und Hund. Nach einer ersten Station der Hundeschule nahe Bechhofen ist Regine Winter, die in Windelsbach lebt, mit ihrem Hundeausbildungsplatz seit 2016 in Bellershausen ansässig und bietet außerdem eine mobile Hundeschule an. Regine Winter, die eine sozialpädagogische Ausbildung hat und als psychologische Beraterin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie gearbeitet hat, verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Hund und Herr gehören für sie zusammen. Ein Hund beobachtet den Menschen ganz genau. Macht der Hund nicht, was er soll, dann stimmt die Kommunikation nicht. Also bringt Regine Winter mit „Reinjas Hundeschule“, die nach ihrer ersten Hündin benannt ist, beide zusammen – mit Spaß und ohne Zwänge. Erlauben es die...

Ein Mehrwert aus Punkten

Der 3D-Laserscan erweitert das Portfolio des Konstruktionsbüros Bayer Es geht um Punktwolken, Hunderte von Millionen Laserpunkte, die weit mehr können als das menschliche Auge jemals vermag – wenn sie entsprechend aufbereitet werden. Christian Bayer und Marco Hänschen haben das entsprechende Wissen dafür. Die Punktwolken zu generieren ist kein Hexenwerk, den speziellen Mehrwert für Architekten, Unternehmer, Denkmalschützer oder auch den bodenständigen Landwirt daraus zu extrahieren schon eher. Christian Bayer ist einer der beiden Geschäftsführer des Konstruktionsbüros Bayer in Wörnitz. Seit 1999 ist das Unternehmen mit aktuell rund 40 Mitarbeitern im Maschinenbau und für die Automobilindustrie tätig. Fundiertes Wissen Die Kernthemen eines modernen Konstruktionsbüros wie Planung, Robotik und Simulation, Konstruktion, Dokumentation und Realisierung werden alle abgedeckt. Seit 2019 hat das Unternehmen sein Portfolio um den 3D-Laserscan erweitert. Marco Hänschen, Leiter Engineering, sieht gemeinsam mit Christian Bayer darin eine wachsende Nachfrage. Einziges Problem: Was man mit den Punktwolken alles anstellen kann, ist beim Nutzer noch nicht so recht angekommen. Die 3D-Laserscanner selbst, einst eine unerschwingliche Technik, sind mittlerweile handliche und überraschend kleine Geräte. Kaum größer als eine professionelle Digitalkamera sind sie auf einem Stativ überall einsetzbar. Die Vermessung scheint unspektakulär: Über einen 360° drehbaren Spiegel projiziert der Scanner Laserpunkte in den Raum. Pro Messung werden dabei zwischen 20 und 40 Millionen Laserpunkte generiert. Ja nach Auftrag und Raumspektrum werden mehrere Laserscans vorgenommen und danach zusammengefügt. Die Profis verteilen dafür weiße Kugeln im Raum. „Jeder 3D-Laserscan projiziert Punkte auf die Kugel. Über den errechneten Referenzpunkt werden die Aufnahmen dann zusammengefügt“, erklärt Christian Bayer. So entsteht aus mehreren Punktwolken ein dreidimensionales Gebilde. Marco Hänschen zeigt an seinem Computer den fertigen 3D-Laserscan einer historischen Scheune. Diese soll nach Denkmalschutzauflagen zum Wohngebäude umgebaut werden. Ein Aufmaß gab es nicht, ebenso keine Pläne. Also hat das Konstruktionsbüro Bayer das Gebäude gescannt. Hänschen zoomt in die Punktwolke hinein. Jederzeit kann er ein Aufmaß nehmen von einem Fenster oder einem Mauerstück. Er kann an jeder beliebigen Stelle einen Schnitt durch das Gebäude machen. Da mehrere Scans zu einem großen Ganzen verrechnet werden, zeigen sich architektonische Besonderheiten, die das Auge nicht erfassen könnte (wie beispielsweise die Neigung von Zwischendecken). Ein 3D-Laserscan ist in schwarz/weiß und in Farbe möglich. Ebenso kann der Scanner zusätzlich zur Punktmessung Fotos machen, die in den Datensatz integriert werden können. Die Bildgebung steht im Konstruktionsbüro Bayer aber nicht im Vordergrund, sondern ist vielmehr das i-Tüpfelchen des Leistungsspektrums. Die Ingenieure und Techniker sehen ihr Alleinstellungsmerkmal in der Verschmelzung der Messergebnisse aus dem 3D-Laserscan mit ihrer langjährigen Konstruktionserfahrung. Die Punktwolken allein nutzen den Architekten oder Bauherrn wenig. „Wir können die Daten objektspezifisch aufbereiten“, so Hänschen. Im Bereich der Bestandserfassung generiert das Konstruktionsbüro aus den Punktwolken Lagepläne, Grundrisse und Schnitte. Für die Baubranche immer wichtiger wird die Gebäudedatenmodellierung (BIM). Auf Basis des 3D-Laserscans werden die relevanten Bauwerksdaten digital modelliert, kombiniert und erfasst. „Wir ermöglichen den Architekten intelligente Modelle, auf deren Komponenten jederzeit zugegriffen werden kann“, erklärt Christian Bayer. Dabei legt das Unternehmen Wert darauf, dass alle in der Architektur üblichen Systeme mit ihren Daten bedient werden können. Was in der Baubranche langsam ankommt, ist in der industriellen Fertigung längst Alltag. „Wir entwickeln große Anlagen, um Fahrzeugkarossen herzustellen“, erklärt Geschäftsführer Christian Bayer. Stehen Anlagen schon länger, wurden umgebaut oder sollen erweitert werden, und es sind keine detaillierten Pläne des Ist-Zustands vorhanden, kommt der 3D-Laserscan zum Einsatz. Je nach Wunsch simuliert das Konstruktionsbüro, aufbauend auf den Punktwolken und mit CAD-Programmen, dann Produktionsabläufe oder Erweiterungsmöglichkeiten. Das ist nicht nur für große Fertigungsstraßen interessant, sondern auch für mittelständische Unternehmen oder einen Landwirt. Ein Auftrag führte das Wörnitzer Unternehmen direkt in den Kuhstall. Der Landwirt wollte Gewissheit, ob der neue Melkroboter in den Stall passt. Und auch wenn das Licht dort etwas schummrig ist, die moderne Technik hat damit keine Probleme: Ein Laserstrahl findet immer sein Ziel, auch im Dunklen....

Im Rahmen geblieben

Niklas Biedermann ist mit Bildleisten und Passepartouts groß geworden Schuster bleib bei deinen Leisten heißt es in einem Sprichwort. Bei Niklas Biedermann handelt es sich allerdings um Leisten für Bilderrahmen und das bereits in der vierten Generation. Die Tradition in der Bilderrahmenbranche hat schon bei seinem Urgroßvater Oskar Biedermann, der seit 1908 Bildleisten für Rahmen im schlesischen Patschkau hergestellt hat, begonnen. Und welch ein Zufall, auch der zweite Urgroßvater, Josef Bulach ist Ende des 19. Jahrhunderts als Vergolder bei der Firma Aicham in Neu-Ulm ausgebildet worden. Im Jahr 1903 hatte er sich mit einem Bilderrahmen-Betrieb in Magdeburg selbstständig gemacht. Heute ist Urenkel Niklas Biedermann selbst Kunde der Firma Larson-Juhl GmbH (ehemals Aicham). Beide seiner Urgroßväter haben die Bildleisten für die Rahmen noch selbst hergestellt. Sein Großvater gründete 1958 das heutige Geschäft in der Industriestraße 7 in Rothenburg. Niklas Biedermann ist heute als Industriefachwirt und „geprüfter Bildeinrahmer“ der Chef der geschichtsträchtigen Firma mit Namen „Ramendo e.K.- Rahmen – Shop.de“. Bilderträume übers Internet Als er 1995 den Rahmen-Shop übernahm, bestand seine Stammkundschaft aus Firmen und Privatleuten aber auch Schlossherren aus der näheren Umgebung gehörten dazu. „Mein Vater musste früher immer mit dem Auto über Land fahren und seine Dienste anbieten“, erzählt der Rahmenfachmann. Das sollte sich schnell ändern. Bereits seit 2000, in einer Zeit in der das Internetgeschäft noch nicht von Angeboten aller Art überflutet war, hat sich sein Kundenstamm mit dem selbsterstellten Online-Portal über ganz Deutschland, Österreich bis in die Schweiz ausgedehnt. Was einmal als Einmann-Betrieb begann, ist jetzt eine Firma mit sechs Mitarbeitern. Ehefrau Kathleen ist in der eigenen Rahmenwerkstatt mit von der Partie. Hier werden nicht nur über 2 000 hochwertige Bilderleisten aus Edelhölzern und Aluminium in allen Größen angefertigt, sondern auch Kunstdrucke, Fotos oder Ölgemälde auf Karton oder Leinwand veredelt und versiegelt. Individuelle...